Am Donnerstagmorgen durchsuchte die Berliner Polizei das besetzte Haus in der Rigaer Straße 94. Rund 700 Einsatzkräfte waren im Stadtgebiet im Einsatz. Die Maßnahme erfolgte auf Grundlage richterlicher Beschlüsse.
Inhaltsverzeichnis:
- Rigaer Straße 94 im Fokus der Polizei
- Keine Gegenwehr der Bewohner
- Langjähriger Rechtsstreit um das Gebäude
- Bedeutung für Berlin
Rigaer Straße 94 im Fokus der Polizei
Der Einsatz begann um 6.00 Uhr. Nach Angaben eines Polizeisprechers waren Spezialkräfte beteiligt. Die Türen mussten aufgeflext werden, da das Gebäude seit Jahren besonders gesichert ist. In 12 Wohnungen wurden insgesamt 15 Personen angetroffen. Die Bewohner durften im Haus bleiben.
Die Durchsuchung diente dazu, aktuelle Bewohner zu identifizieren. Diese Informationen werden für mögliche Räumungsklagen benötigt. Seit Jahren läuft ein Rechtsstreit um die Immobilie.
Keine Gegenwehr der Bewohner
Laut Polizei gab es keinerlei Widerstand. Die Bewohner seien überrascht gewesen. Maßnahmen zur Brechung von Widerstand waren nicht nötig.
- 12 Wohnungen durchsucht
- 15 Personen angetroffen
- 700 Einsatzkräfte im gesamten Stadtgebiet
Zusätzlich wurden Gebäude wie das Landgericht und die Büros der Eigentümerfirma durch Polizei gesichert. Grund dafür war die Sorge vor spontanen Protesten oder Ausschreitungen.
Langjähriger Rechtsstreit um das Gebäude
Die Rigaer Straße 94 gilt als Hochburg der linksextremen Szene. Der Eigentümer versucht seit Jahren, Bewohner gerichtlich aus dem Haus zu bekommen. Laut seinen Angaben existieren keine gültigen Mietverträge.
Bereits vor Jahren wurden zahlreiche Kündigungen ausgesprochen. Trotz mehrfacher Polizeieinsätze konnten die Konflikte bislang nicht endgültig gelöst werden.
Bedeutung für Berlin
Der Einsatz verdeutlicht die weiterhin angespannte Lage rund um das Gebäude Rigaer Straße 94. Die Polizei plant weitere Maßnahmen, da ein Ende des Rechtsstreits nicht absehbar ist. Die Immobilie bleibt damit ein Brennpunkt in Berlin-Friedrichshain.
Quelle: RBB24