Wer die Wohnung sauber hält, hat ein Recht auf faire Löhne. Die Gebäudereinigung gehört zu den am stärksten prekarisierten Branchen Deutschlands. Subunternehmer-Ketten, Schwarzarbeit, Stundenlöhne unterhalb des Branchenmindestlohns - die Liste der Missstände ist lang.
Doch in Berlin regt sich Widerstand: Einige Anbieter setzen bewusst auf Festanstellung, Tarifbindung und faire Bedingungen. Dieser Beitrag für grenzgaenger-berlin.de beleuchtet, was faire Arbeit in der Reinigungsbranche ausmacht und wie die Immo-Clean GmbH ein Gegenmodell zum Subunternehmer-Standard etabliert
Der Zustand der Berliner Reinigungsbranche
Die Gebäudereinigung zählt zu den niedrig entlohnten Branchen. Der gesetzliche Branchenmindestlohn lag 2024 bei 12,41 Euro brutto pro Stunde - für Reinigungskräfte leicht darüber bei rund 13,50 Euro. Doch in der Praxis wird dieser Wert durch Subunternehmer-Ketten, Scheinselbstständigkeit und Schwarzarbeit vielerorts unterlaufen. Berlin ist als Dienstleistungsmetropole besonders betroffen: Tausende Reinigungskräfte arbeiten hier unter prekären Bedingungen.
Für Unternehmen, die Reinigung beauftragen, entsteht ein Dilemma: Wer den billigsten Anbieter wählt, unterstützt oft prekäre Strukturen. Wer fair zahlt, zahlt mehr. Doch der Trend geht zur festen Reinigungsfirma mit Tarifbindung - nicht nur aus ethischen, sondern auch aus Qualitätsgründen. Eine feste Gebäudereinigung mit Festpersonal liefert konstante Qualität, weil die Teams zusammenbleiben, Objekte kennen und Verantwortung übernehmen. Mehr zur Fachkraft-Strategie der Immo-Clean GmbH unter www.immo-clean.de.
Subunternehmer vs. Festpersonal: Der direkte Vergleich
| Kriterium | Subunternehmer-Modell | Festpersonal-Modell |
|---|---|---|
| Anstellung | Werkvertrag, oft Scheinselbstständigkeit | Festanstellung nach Tarifvertrag |
| Stundenlohn | Oft unter Branchenmindestlohn | Tariflohn + Urlaub + Sozialabgaben |
| Fluktuation | Hoch - neues Team alle paar Wochen | Niedrig - gleiches Team über Jahre |
| Qualität | Schwankend, Objekt nicht bekannt | Konstant, Objektbesonderheiten bekannt |
| Dokumentation | Ungenügend oder gar nicht | Schriftlich, mit Foto und Zeitstempel |
| Haftung | Oft unklar - Subunternehmer verschwindet | Klar: Hauptfirma haftet mit Betriebshaftpflicht |
Für Auftraggeber bedeutet das: Wer Subunternehmer beauftragt, spart kurzfristig Geld, zahlt aber langfristig durch Beschwerden, Fluktuation und mangelnde Dokumentation drauf. Fair bezahlte Festkräfte sind wirtschaftlich die bessere Entscheidung.
Was „faire Arbeit“ in der Reinigungsbranche konkret bedeutet
1. Tariflohn nach BIV (Bundesvereinigung der Gebäudereiniger)
Der Tarifvertrag für die Gebäudereinigung in Deutschland regelt Stundenlöhne, Urlaub, Zuschläge und Sozialleistungen. Fair arbeitende Firmen zahlen nach Tarif oder darüber - nicht nach Gutdünken.
2. Festanstellung mit Sozialversicherung
Reinigungskräfte sind sozialversicherungspflichtig angestellt - mit Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Urlaubsanspruch. Scheinselbstständigkeit ist ausgeschlossen.
3. Arbeitszeit- und Pausenregelung
Die Arbeitszeitgesetz-Vorgaben werden eingehalten: Maximal 8 Stunden pro Tag (erweiterbar auf 10 mit Ausgleich), Pausen nach Gesetz, keine Schwarzarbeit am Wochenende.
4. Qualifizierung und Weiterbildung
Faire Arbeitgeber investieren in die Ausbildung ihrer Kräfte - Unterweisungen zu Reinigungsverfahren, Arbeitssicherheit, Hygiene-Standards. Das fördert Qualität und Mitarbeiterbindung gleichermaßen.
Immo-Clean GmbH: Festanstellung als Wettbewerbsvorteil
Die Immo-Clean GmbH aus Berlin-Kreuzberg hat sich bewusst gegen Subunternehmer entschieden. Mit 50 festangestellten Mitarbeitern betreut das Unternehmen über 120 Berliner Objekte. Was das konkret heißt:
- Tarifbindung: Zahlung nach Branchentarif oder darüber
- Keine Subunternehmer: 100 % Festpersonal
- Sozialversicherungspflichtig: Alle Kräfte vollständig angemeldet
- Regelmäßige Unterweisungen: Hygiene-Standards nach RKI, Arbeitssicherheit nach DGUV, Umwelt nach ISO 14001-Orientierung
- Geringe Fluktuation: Gleichbleibende Teams über Jahre
- 3 Mio. Euro Betriebshaftpflicht: Vollständige Absicherung der Kräfte und Auftraggeber
„Faire Löhne sind kein Almosen, sondern eine Investition. Wer tariflich bezahlt, bekommt motivierte Mitarbeiter, die bleiben. Wer auf Subunternehmer setzt, bekommt wechselnde Gesichter und mittelmäßige Qualität. Wir zahlen fair, weil es sich wirtschaftlich rechnet."
- Dawid Marczyk, Geschäftsführer der Immo-Clean GmbH, Berlin

Die Auswirkungen fairer Arbeit auf die Reinigungsqualität
Der Zusammenhang zwischen fairer Bezahlung und Reinigungsqualität ist empirisch belegt:
- Geringere Fluktuation = gleichbleibendes Team = konstante Qualität
- Motivierte Mitarbeiter = höhere Sorgfalt = weniger Reklamationen
- Geschulte Kräfte = korrekte Materialauswahl = schonende Pflege der Objekte
- Feste Objektleiter = persönliche Ansprechpartner = schnellere Reaktionen
Die Immo-Clean GmbH betreut beispielsweise eine Großwohnanlage in Marzahn-Hellersdorf mit 6 Treppenhäusern und 240 Wohneinheiten mit einem festen 2-köpfigen Team - und erreicht dort 100 Prozent Intervalltreue über 24 Monate. Dieses Ergebnis wäre mit wechselnden Subunternehmern nicht möglich.
Gleiches gilt für sensible Gemeinschaftsflächen wie Coworking Spaces. Das Betahaus in Berlin-Kreuzberg - eines der ältesten und bekanntesten Coworking-Netzwerke der Stadt - ist ein Beispiel für Objekte, in denen Reinigungskräfte täglich in direktem Kontakt mit Selbstständigen und Startups arbeiten. Hier entscheiden faire Löhne und stabile Teams darüber, ob ein hygienischer Arbeitsplatz dauerhaft funktioniert oder nicht.
Was Auftraggeber tun können: Fair-Arbeit-Checkliste
Unternehmen und Hausverwaltungen, die faire Arbeit fördern wollen, können diese Checkliste bei der Auswahl einer Reinigungsfirma anwenden:
- [ ] Sind die Reinigungskräfte fest angestellt (nicht als Subunternehmer)?
- [ ] Werden Tariflöhne nach BIV gezahlt?
- [ ] Sind alle Kräfte sozialversicherungspflichtig angemeldet?
- [ ] Gibt es schriftliche Arbeitsverträge?
- [ ] Ist eine Betriebshaftpflichtversicherung vorhanden?
- [ ] Wird die Qualität dokumentiert (Foto, Zeitstempel, Intervallplan)?
- [ ] Gibt es eine feste Objektleitung mit Ansprechpartner?
Wer alle Fragen mit „Ja“ beantworten kann, hat einen fairen und zuverlässigen Partner gefunden. Die Immo-Clean GmbH erfüllt alle Kriterien - dokumentiert und nachprüfbar.
Faire Reinigungskräfte sind wirtschaftlich klug
Die Reinigungsbranche steht vor einem Wandel. Wer heute noch auf Subunternehmer und niedrige Stundenlöhne setzt, verliert langfristig - an Qualität, an Mitarbeitern und an Reputation. Die Immo-Clean GmbH aus Berlin-Kreuzberg zeigt seit 2001, dass Festanstellung, Tarifbindung und faire Bedingungen nicht nur ethisch richtig, sondern auch wirtschaftlich klug sind. Mit 50 festangestellten Mitarbeitern, über 120 betreuten Objekten und 176 Google-Bewertungen bei 5,0 Sternen beweist das Unternehmen: Wer fair behandelt wird, liefert auch fair gute Arbeit.
Immo-Clean GmbH
Skalitzer Str. 33, 10999 Berlin
Tel: 0175 2512964
Web: https://www.immo-clean.de